Die Ehe ist ein heiliges Sakrament, etwas, was man sich verspricht. Man verbindet sich im Ritual mit einem anderen Menschen – für immer. Das gibt es in allen Religionen, auf jedem Kontinent und es ist so alt, wie die Geschichte von Adam und Eva – die Heirat von Mann und Frau. Und damit man sich auch daran erinnert, welch großen Bund fürs Leben man da eingegangen ist, wird die Hochzeit nachgefeiert – nicht nur zu runden Jubiläen wie zum 25. oder 50. Hochzeitstag. Auch auf dem Weg dahin wird man sich bewusst, welch Glück man doch hat.

Holz-Hochzeit

Der 5. Hochzeitstag zum Beispiel wird Holzhochzeit genannt. Die Jahre zuvor waren Papier, Baumwolle, Leder und Seide – alles weiche Materialien, die leicht beschädigt werden können. Und nun, nach fünf Jahren, ist die Ehe schon hart wie Holz – sie scheint Bestand zu haben. Das Paar und die Freunde und Verwandten klopfen auf Holz. Der erste große Schritt ist getan.